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Freiheitliche Verfassung?
Schon 1797!

 

Preußisches Landrecht
1797

 

Grundgesetz der BRD 
1949

Die allgemeinen Rechte des Menschen gründen sich auf die natürliche Freiheit, sein eigenes Wohl, ohne Kränkung der Rechte eines andern suchen und befördern zu können.

                

Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Die Gesetze des Staats verbinden alle Mitglieder desselben, ohne Unterschied des Standes, Ranges und Geschlechts. Die Rechte beider Geschlechter sind einander gleich.

 

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Frauen und Männer sind gleichberechtigt.



Jedem Einwohner im Staat muss eine vollkommende Glaubens- und Gewissensfreiheit gestattet werden.

 

Die Freiheit des Glaubens, Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

Der Staat ist demjenigen, welcher seine besonderen Rechte und Vorteile dem Wohle des gemeinsamen Wesens aufzuopfern genötigt wird, zu entschädigen gehalten.

 

Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt.

Alle öffentlichen Schulen und Erziehungsanstalten stehen unter der Aufsicht des Staates.

 

Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.

Es soll niemandem ein Amt aufgetragen werden, der sich dazu nicht hinlänglich qualifiziert und Proben seiner Geschicklichkeit abgelegt hat.

 

Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte.